Ende der geteilten Stadt

Zum Ende des Jahres 1989, am 2. und 3. Dezember, zeigten wir auf der Ausstellung der Berliner Eisenbahnfreunde im S-Bahnhof Lichterfelde West eine kleine Modulanlage. Diese Ausstellung erhielt ihre besondere Note dadurch, daß nach der Öffnung der Berliner Mauer wenige Tage zuvor das erste Mal wieder Besucher aus Ostberlin und der DDR begrüßt werden konnten. 1990 normalisierte sich der ungehinderte Verkehr zwischen Ost- und Westberlin. Unsere im Januar aufgenommenen Kontakte zur AG 1/13 (später MEC Weinbergsweg, heute Verein für Berlin-Brandenburgische Stadtbahngeschichte e.V. „Weinbergsweg“), bekannt durch ihre S-Bahn-Anlage und ihre jährlichen Modellbahnausstellungen im Prater in der Kastanienallee, konnten intensiviert werden. Im Frühjahr begannen wir die Planung für eine gemeinsame Modulausstellung im September 1990 in Berlin-Hellersdorf. Vom 28.9. bis zum 30.9. zeigten wir im dortigen Neubaugebiet unsere gemeinsame Modulanlage. Es dies die erste und auch die letzte Modulanlage, die zwei Klubs aus zwei deutschen Staaten, aufgebaut hatten.

Seit 1992 beteiligten wir uns mit unseren Modulen fast regelmäßig an der Herbst-Ausstellungen des Verein für Berlin-Brandenburgische Stadtbahngeschichte e.V. „Weinbergsweg“ am Fernsehturm. Seit 1995 bauen wir einen fast 11 m langen Modulbahnhof mit 12 Gleisen auf. Er konnte im gleichen Jahr auf dieser Ausstellung in einer 1. Ausbaustufe in Betrieb genommen werden. Die derzeitige große Modulanlage erlaubt einen abwechslungsreichen Fahrbetrieb mit vorbildgerechten Zuggarnituren. Diese Anlage führen wir seit einigen Jahren in der Vorweihnachtszeit regelmäßig dem Berliner Publikum auf der Fachmesse Hobbyland vor. Derzeit befinden sich ein weiterer Durchgangsbahnhof und ein Abstellbahnhof in der Planung. Damit wird der Fahrbetrieb noch abwechslungsreicher gestaltet.

In den Jahren darauf haben wir an zahlreichen Messen und Ausstellungen mit Spur HO und Spur N in Berlin teilgenommen.